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Punktgewinn im Duell der „letzten Aufgebote“

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Nach zwei verlorenen Auswärtsspielen stand endlich wieder ein Heimspiel für die 1. Damen auf dem Programm. Gegner war der Tabellennachbar aus Brauweiler; es konnte also ein knappes Match erwartet werden.

Wir hatten dieses Mal leichte Personalprobleme, sogar Alena kam nach zwei Jahren Pause zu ihrem Spielcomeback. Das Team wurde dann von Sina, Tabea und Emily in ihrem zweiten Oberliga-Einsatz vervollständigt. Überraschend stand uns dann doch noch Sarah zur Verfügung, die dann im Doppel eingesetzt wurde. Auch der Gegner würfelte ziemlich in seiner Aufstellung uns schickte die „alte Garde“ um Schimmelpfenning und Offermann an die Tische. Ob das für uns ein Vorteil sein sollte…

Hinein ins Spiel. Tabea und Sina taten sich ein wenig schwer in ihrem Doppel gegen Schimmelpfennig/Offermann, konnten aber letztendlich einen ungefährdeten 3:1 Sieg eintüten, am Nebentisch hatten Sarah und Alena durchaus ihre Chancen gegen Spieß/Liebsch, mussten dem Gegner aber in vier Sätzen gratulieren.

Im oberen Paarkreuz ließ Sina gegen Spieß nichts anbrennen und stellte schnell auf 2:1 für uns. Am Nebentisch gelang Alena ein solides Comeback-Spiel gegen Schimmelpfennig, gewann nach zwei knapp verlorenen Sätzen auch Satz 3, in Satz vier war Schimmelpfennig dann aber stärker. Tabea gewann gegen die im Doppel so starke Offermann ebenso deutlich wie Sina zuvor gegen Spieß und brachte uns wieder in Führung, aber Liebach glich für den Gegner mit einem schnellen 3:0 über Emily aus. Also rein in die zweite Einzelrunde, die in den letzten beiden spielen ja so katastrophal für uns verlaufen war. Dieses Mal ging Sina voran und stellte ganz schnell die Zeichen auf Führung für uns – klares 3:0 und damit 4:3. Am Nebentisch entwickelte sich ein langes Spiel zwischen Alena und Spieß. Alena machte ihre Sache super, behielt im Laufe der Zeit auch immer mehr die Ruhe und hatte Spieß am Rande einer Niederlage. Diese manövrierte sich aber immer wieder irgendwie aus den knappen Situationen heraus und schaffte es immer am Ende des Satzes sich abzusetzen. Schade, ein gutes zweites Spiel von Alena, das Hoffnung auf mehr macht, wenn denn dann wieder mehr Sicherheit und vor allem Spielpraxis hinzukommen ist. Am Nebentisch schaffte es Tabea zu einem sicheren 3:1 gegen die gute Liebsch, die es irgendwie schaffte, Satz 2 nach 6:10 noch zu klauen. So schickten wir unseren Youngster, wie schon gegen Netphen, bei einem 5:4 ins letzte Spiel und das war dieses Mal auch wirklich ein letztes Spiel, denn nahezu alle Sätze wurden alleine gespielt. Im ersten Satz setzte sich noch die Erfahrung von Offermann durch, Satz 2 konnte Emily dann aber für sich gewinnen und dann lief es in Satz drei mal richtig gut- 11:4. Es fehlte also nur noch ein Satz zum Spielgewinn. Satz vier begann ausgeglichen. Nach 4:4 machte Offermann aber sechs Punkte. Emily hielt aber dagegen, robbte sich Punkt um Punkt an ihre Gegnerin heran, wehrte so fünf Satzbälle ab, um dann doch den sechsten nicht mehr abwehren zu können. Es ging also in den Entscheidungssatz. Hier wiederholte sich die Geschichte des vorigen Satzes – 4:4, dann 4:9, aber Emily angefeuert von 20 klatschfreudigen Zuschauern (vielen Dank!) stellte auf 9:9. Eine starke, auch nervliche Leistung. Am Ende passt es dann aber zu der bisherigen Saison, dass dann Offermann die letzten Punkte setzt und wir in ein 5:5 einwilligen müssen.

Fazit: Dass dieses Spiel 5:5 ausgehen kann, war von Vornherein klar. Sina und Tabea zeigen ihre Dominanz in den Spielen und sind damit die Garanten für den Punktgewinn. Alena zeigt ein gutes Comeback und hat erstaunlich wenig „Plattenrost“ angesetzt. Dass es im ersten Spiel noch nicht zu einem Punktgewinn gegen Gegnerinnen reicht, die ihr eh nicht so liegen, ist dann auch verständlich. Emily macht wie schon gegen Netphen ihre Sache gut. Dass es dann am Ende nicht ganz reicht, ist halt symptomatisch für den bisherigen Saisonverlauf.

Punkte für den TTCM: Tiemann/Brockmeier (1), Tiemann (2), Brockmeier (2)

Ausblick: Am nächsten Wochenende steht ein Doppelspieltag an. Es geht gegen Bergheim und Süchteln. In Bergheim sollen am Samstag sicherlich zwei Punkte her, hingegen im Heimspiel um 11.00 am Sonntag es wieder sehr eng werden kann, haben wir doch in der abgebrochenen Vorsaison knapp gegen Süchteln verloren. Wir freuen uns auf alle Fälle wieder auf viele Zuschauer am Sonntag.